Forschungsprojekt „Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland“

17.11.09

Noch nie waren Autos so sicher wie heute: aktive und passive Sicherheitssysteme wie ABS (Anti-Blockier-System), ESC (Electronic Stability Control) oder TCS (Traction Control System) sowie Airbags und Gurtstraffer sind inzwischen fast überall Standard.

Zusätzlich werden bereits heute Sensorsysteme angeboten, die auch das Fahrzeugumfeld erfassen und den Fahrer etwa beim Spurwechsel vor Kollisionen warnen oder Auffahrunfälle vermeiden.

Das Projekt „Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland“ geht einen Schritt weiter: Durch den Einsatz von Kommunikationstechnologie werden Einzelfahrzeuge untereinander vernetzt und vergrößern so den erfassbaren Bereich der Fahrzeugumgebung. So können kritische Situationen oft schon im Vorfeld durch eine informierte, im wahrsten Sinne des Wortes vorausschauende Fahrweise entschärft werden.

Das Projekt SIM-TD bringt die Ergebnisse vorausgegangener Forschungsprojekte zur Anwendung. Dazu werden realitätsnahe Verkehrsszenarien in einer grossflächigen Testfeld-Infrastruktur rund um die hessische Metropole Frankfurt adressiert und die politischen, wirtschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Einführung der Fahrzeug-zu-Fahrzeug- und Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Vernetzung vorbereitet.

Um diese Ziele zu erreichen, haben sich zahlreiche Unternehmen der Automobil- und Telekommunikationsbranche, die hessische Landesregierung, sowie namhafte Universitäten und Forschungsinstitute als Partner zusammengefunden.

Auf der Projekt-Website von SIM-TD erfahren Interessierte und Insider alles Wissenswerte.

Quelle: simtd

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